Goldenes Wiener Herz Passantinnen-Beratung Promotorin Promotorin Promotor
Arbeit für BettlerInnen

Stell dich nicht so an - Stell mich an!

Im September und Oktober 2014 sind sechs BettlerInnen als PromotorInnen angestellt.

Wir bedanken uns sehr herzlich!

Die Kampagne „Stell dich nicht – Stell mich an!“ wurde von über 200 Menschen mit Geld- und Wortspenden unterstützt und brachte nahezu 10.000 Euro.

Sechs Menschen, die vorher gezwungen waren, den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder mit Betteln zu bestreiten, können für zwei Monate angestellt werden. Durch die Anstellung haben sie oft zum ersten Mal in ihrem Leben Zugang zum Sozial- und Gesundheitssystem.

Vor der Anstellung haben wir unsere PromotorInnen in den unterschiedlichsten Belangen betreut.

Wir hoffen, dass für die Kurzzeitangestellten langfristig Jobs gefunden werden.  Das „Goldene Wiener Herz“ steht jederzeit zur Verfügung um bei Jobanfragen den Kontakt zu den PromotorInnen herzustellen. Hier stellen Sie sich kurz vor.

Feedback zu "Gespräche mit PromotorInnen" (Schwedenplatz - Samstag, am 13.9.2014)

Nina
Daniel Florina
Nina: Es hat mir heute gut gefallen. Es ist besser als mit Zeitungen. Ich bin jetzt glücklich, es war sehr schön.
Daniel: Es war nicht schwer, es hat Spaß gemacht. Ich freue mich auf nächstes Mal. Und ich hoffe auf regelmäßige Arbeit.
Florina: Es war sehr gut, weil ich versucht habe den Menschen zu sagen, dass wir keine Arbeit haben, aber arbeiten möchten.
Doru Elena
Salmin
Doru: Am ersten Tag war es gut, die erste Stunde war sehr gut. Mir hat es gefallen, dass ich mit den Menschen gesprochen habe. Und ich wollte noch länger bleiben, aber es hat geregnet.
Elena: Es war gut, dass die Menschen das verstanden haben mit den Foldern. Es gab keine Probleme, es ist viel besser als mit den Zeitungen.
Salmin: In erster Linie hat mir gefallen, dass wir den Menschen neue Informationen sagen, nämlich dass wir keine Mafia sind. Viele haben gefragt, und ich habe erzählt. Sie haben gesagt, dass sie im Internet nachschauen und darüber nachdenken werden. Das freut mich. Ich hoffe, dass das Zusammenleben in Zukunft besser klappt und das Leben für alle Menschen mit Zeitungen und so leichter und besser wird.

Spendenzusagen für 120.8 Arbeitstage erreicht!

Zufällige Wortspenden

Maren Rahmann

Maren Rahmann

Künstlerin
"endlich ein schritt, das harte leben auf der straße respektvoll mit ein bißchen sicherheit und finaziellem ausgleich zu würdigen"
Clara Luzia (Fotografin: Mirjam Unger)

Clara Luzia

Singer-Songwriterin
"Betteln ist ein Grundrecht. Niemand bettelt freiwillig und Betteln ist harte Arbeit. Eine Kriminalisierung des Bettelns verdrängt Armut in die Unsichtbarkeit, verdrängt aber nicht die Armut selbst. BettlerInnen sind Sand im Getriebe unserer Comfort Zone, weil sie uns vor Augen führen, dass unser Wirtschaftssystem grobe Mängel aufweist. Bettelnde zu bekämpfen hieße, die ÜberbringerInnen der Botschaft zu töten."
Barbara Karner

Barbara Karner

Bildungsreferentin Katholische Jugend
"Welche Gesellschaft ist das, die es nicht erträgt, eine um Hilfe bettelnde Hand zu sehen? BettlerInnen sind die personifizierte soziale und wirtschaftliche Ungerechtigkeit und Ungleichheit, die unsere Welt ausblenden, ja sogar kriminalisieren will. Ausgeschlossen von dem kapitalistischen System- zugleich deren Opfer... Es braucht Menschen wie euch, die den Mut und die Zivilcourage haben diese Art Marginalisierung aufzuzeigen und Menschen aufrichten. Danke für euren Mut und euer Engagement für eine Welt, en todo quepan todos y todas (in der alle Platz haben!)"
Eva_Posch

Eva Posch

Psychologin, Lehrerin in der Erwachsenenbildung
"Eine wirklich goldene Initiative, um Armut zu bekämpfen und nicht die Armen, um Solidarität zu zeigen und praktisch solidarisch zu sein mit denen, die sich mit dem Betteln in Österreich selbst Hilfe zu Selbsthilfe leisten ("empowerment", wie das so schön heißt), und um sie bei dieser Hilfe zur Selbsthilfe zu unterstützen."
User

Veli Cayci

Mitarbeiter www.migrant.at
"Ich habe mir ausgerechnet wenn ich täglich 0,5 bis 1 € Armutsbetroffenen spende, macht das höchstens 30 € monatlich aus. Ich bin dankbar, dass ich Arbeit habe und mir mein Leben leisten kann. Darum gebe ich gern an Menschen, denen es nicht so gut geht. Armut abschaffen, nicht kriminalisieren!!"
Benedikt Föger

Benedikt Föger

Vater in Karenz
"Ich freue mich darüber, dass es in dieser Stadt immer wieder Initiativen gibt, die sich für ein solidarisches Miteinander einsetzen und somit die Lebensqualität und das Zusammenleben aller ein Stück weit verbessern. Bitte mehr davon!"
Doris Lutz

Doris Lutz

Juristin
"Möge die Politik dem guten Beispiel folgen!"
Annika_Rauchberger

Annika Rauchberger

Studentin
"Bettlerbanden, Bettelmafia, Bettelsyndikate…. Wo man in Wiens Straßen hinblickt scheint das Böse zu lauern! Würde man der aktuellen Debatte in Österreichs Medienzirkus Glauben schenken, sollte man die Straßen und öffentliche Plätze meiden und gar nicht mehr aus den eigenen vier Wänden herauskommen. Sehr schnell werden Meinungen ÜBER Bettler_Innen gebildet- ein Dialog auf Augenhöhe MIT den Frauen und Männern, an denen wir täglich vorüber gehen, fehlt. Betteln dient den Menschen oft die einzige Einnahmequelle, die Entscheidung jemanden zu unterstützen soll mir nicht vom Staat diktiert werden."
Bernhard_Spindler

Bernhard Spindler

Büroleitung SOS Mitmensch
"Der Hinweis auf eine „Bettelmafia“ soll davon ablenken, was die eigentlichen Motivationen und Folgen von Bettelverboten sind. Nicht nur KritikerInnen, sondern auch das eigene Gewissen soll ablenkt werden. Die Begegnung mit Leuten, die weniger Glück im Leben hatten kann unangenehm und lästig sein. BettlerInnen machen soziale Ungerechtigkeit sichtbar. Verdrängt wird, dass die Existenz dieser „Bettelmafia“ bisher nur in diversen Fantasiewelten nachgewiesen wurde. Verdrängt wird auch, dass Bettelverbote ausschließlich BettlerInnen selbst treffen – und nie irgendwelche angeblichen „Hintermänner“. Es freut mich, dass die Leute vom Goldenen Wiener Herz dieses Verdrängen und Ablenken mit ihrer Aufklärungsarbeit schwieriger machen."
Das Goldene Wiener Herz

Das Goldene Wiener Herz

Wien-Design-Label
"Für uns war das natürlich naheliegend – das Projekt hat das Potential, das kollektive „Goldene Wiener Herz“ von seiner glänzenden und solidarischen Seite zu zeigen! Möge die Übung gelingen!"
www.dgwh.at

Sag's deinen Freunden!

Facebook Twitter G+ E-Mail

Die sechs PromotorInnen:

Die PromotorInnen

Wien wird anders.

Unterstützt von:

Das Goldene Wiener Herz®

In der Presse:

Pressespiegel

Social Media Friends:

Geben macht glücklich Krisenquartett
Made by IF from Vienna