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Links zu Medienberichten

Österreichischer Menschenrechtspreis 2014 an BettelLobbys (11.12.2014)
ZIB 2 Bericht

Erzdiözese Wien (5.11.2014)
"Du könntest in Wien durchkommen" - jetzt verkauft sie Straßenzeitungen.

FM4 (20.8.2014)
Auf der Suche nach der "Bettelmafia"?

Arbeit & Wirtschaft (15.8.2014)
Mythos Bettelmafia

KURIER (5.8.2014)
Bettlermafia? Oft zitiert, nun studiert

Woche - Graz & Umgebung (23.07.2014)
WOCHE-WISSEN

OÖNachrichten (06.06.2014)
Das Geschäft mit der Angst: Die Bettler-Kampagnen des Boulevards

HEUTE (14.7.2014)
Bettler: "Uns will man nirgendwo haben!"

KOBUK! (6.2.2014)
Wie die Kronen Zeitung den Mythos der Bettelmafia schürt

derStandard (9.4.2014)
So entsteht das Bild der Bettelmafia

KLEINE ZEITUNG (27.5.2014)
"Bettellobby" ortet schikanöses Polizei-Vorgehen

VIENNA ONLINE (27.5.2014)
Wie viel Geld bekommt ein Bettler in Wien? – “20 Euro sind das Maximum”

WIENER VIELFALT (Mai 2014)
Fakten statt Hetze

BIBER (Juli 2014)
Biiite, kleine Spende

SALZBURGER WOCHE (10.7.2014)
"Werden uns an Armut gewöhnen müssen"

Caritas Stellungnahme (16.5.2014)
Schwertner: "Hören Sie auf die Bevölkerung zu verunsichern und Bettler zu kriminalisieren!"

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Zufällige Wortspenden

Benedikt Föger

Benedikt Föger

Vater in Karenz
"Ich freue mich darüber, dass es in dieser Stadt immer wieder Initiativen gibt, die sich für ein solidarisches Miteinander einsetzen und somit die Lebensqualität und das Zusammenleben aller ein Stück weit verbessern. Bitte mehr davon!"
Martin Falkner

Martin Falkner

Unternehmer
"Die Politik hat überhaupt kein Rezept gegen Armut. Daher sind solche Privatinitiativen wie die des Vereins Goldenes Wiener Herz umso wichtiger. Gerne unterstütze ich solch sinnvolle Projekte."
Cornelius  Obonya

Cornelius Obonya

Schauspieler
"Bettler gehören raus, aus der Stadt. Bettelverbot. Klingt so schön klar. Leider. Ich denke, niemand, nicht einmal zum Spaß, sollte irgendjemand diese abartige Idee haben, setzt sich freiwillig bei Hitze oder Kälte, in den Straßenstaub und sieht sich die Menschen von unten an und macht sich dabei auch noch abhängig von der Laune der Leute, dem Wetter, der Krise, oder Nicht-Krise, um einen oder zwei Euro zu ergattern. Ja, ich weiß, es ist nicht einfach tagtäglich an vielen Bettler vorbeizugehen. Aber sie brauchen sichtlich Hilfe, sonst wären sie ja nicht da. Wo sollen Menschen, die gerade keinen anderen Ausweg sehen, denn sonst um Geld bitten, denn von "Bitten" kommt "Betteln" eigentlich, als in den Städten, wo eben andere Menschen vorhanden sind. Sein wir doch ein wenig großherziger, als es unsere Gier nach Sauberkeit und dem nächsten Sonderangebot normalerweise zulassen würde."
User

Veli Cayci

Mitarbeiter www.migrant.at
"Ich habe mir ausgerechnet wenn ich täglich 0,5 bis 1 € Armutsbetroffenen spende, macht das höchstens 30 € monatlich aus. Ich bin dankbar, dass ich Arbeit habe und mir mein Leben leisten kann. Darum gebe ich gern an Menschen, denen es nicht so gut geht. Armut abschaffen, nicht kriminalisieren!!"
User

Dunja Bogdanovic-Govedarica

"Betteln ist keine Straftat sondern für viele Menschen die einzige legale Möglichkeit zu überleben. Der Anblick bettelnder Menschen mag vielleicht belastend sein und manchen den Spass am Shopping verderben, Armut ist jedoch eine Tatsache. Armut ist ein gesellschaftliches Problem und je sichtbarer sie ist, desto eher wird an Strategien zu ihrer Bekämpfung gearbeitet. Tolles Projekt!!"
Annika_Rauchberger

Annika Rauchberger

Studentin
"Bettlerbanden, Bettelmafia, Bettelsyndikate…. Wo man in Wiens Straßen hinblickt scheint das Böse zu lauern! Würde man der aktuellen Debatte in Österreichs Medienzirkus Glauben schenken, sollte man die Straßen und öffentliche Plätze meiden und gar nicht mehr aus den eigenen vier Wänden herauskommen. Sehr schnell werden Meinungen ÜBER Bettler_Innen gebildet- ein Dialog auf Augenhöhe MIT den Frauen und Männern, an denen wir täglich vorüber gehen, fehlt. Betteln dient den Menschen oft die einzige Einnahmequelle, die Entscheidung jemanden zu unterstützen soll mir nicht vom Staat diktiert werden."
Chris Lohner (Foto: Inge Prader)

Chris Lohner

Künstlerin
"niemand von uns weiß, ob er nicht selbst, durch welche umstände auch immer, die hilfe anderer menschen braucht. armut ist keine schande, es ist eine schande, dass es sie in unseren breiten überhaupt gibt. betteln zu kriminalisieren löst nicht die probleme der ärmsten der armen. hilfe ist angesagt, nicht strafe. dies im sinne von VGHW."
User

Agner Zeßner

Heimhelferin
"'Göttliches, goldene Weanerherz, du bist, I nimms net z´ruck, dem Herrgott sei Masterstuck usw...' (Wienerlied von Franz Paul Fiebrich) - da muss doch Platz sein für Menschen, die in einer aussichtslosen Lage sind, sodass sie nach Österreich kommen um zu betteln."
Clara Luzia (Fotografin: Mirjam Unger)

Clara Luzia

Singer-Songwriterin
"Betteln ist ein Grundrecht. Niemand bettelt freiwillig und Betteln ist harte Arbeit. Eine Kriminalisierung des Bettelns verdrängt Armut in die Unsichtbarkeit, verdrängt aber nicht die Armut selbst. BettlerInnen sind Sand im Getriebe unserer Comfort Zone, weil sie uns vor Augen führen, dass unser Wirtschaftssystem grobe Mängel aufweist. Bettelnde zu bekämpfen hieße, die ÜberbringerInnen der Botschaft zu töten."
User

Erika W.

Lehrerin
Wer möchte schon eine öffentliche Diskussion über seine Tätigkeit - noch dazu in häufig abwertender, gehässiger und ungerechter Diktion - ohne selbst dazu Stellung nehmen zu können.
Daher finde ich den Ansatz die Betroffenen mit einzubinden höchst notwendig.

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